Jugendarbeit

Ein freiwilliges soziales Jahr geht zu Ende – die FSJlerin Isabell Gläsker verabschiedet sich

Mein freiwilliges soziales Jahr in der Region Herford-Land neigt sich dem Ende entgegen. Aus diesem Grund möchte ich Ihnen einen kleinen Einblick in mein Jahr in dieser Region geben. Mein freiwilliges soziales Jahr (FSJ) begann am 01.10.2020. Im Monat Oktober war es mir noch möglich, Angebote in Präsenz zu besuchen und ein paar der Kinder und Mitarbeiter persönlich kennenzulernen. Ich nahm zum Beispiel an der Kinderbibelwoche in Elverdissen teil, besuchte die Jungscharen, nahm am Kochkurs teil und fuhr auf das Mitarbeiterwochenende in die Berghütte mit. In diesem einen Monat lernte ich einen größeren Teil der aktiven Mitarbeiterschaft kennen und lernte etwas über die Unterschiede in der Jugendarbeit zwischen meiner Heimatgemeinde Hiddenhausen und der Region Herford-Land. In den nachfolgenden Monaten waren Präsenztreffen eher die Ausnahme und deshalb lernte ich viel über die Arbeit eines Jugendreferenten. Vieles davon war auch mir, als langjährige Mitarbeiterin in Hiddenhausen, fremd. Ich erfuhr, dass vieles mehr zur Arbeit eines Jugendreferenten gehört als das, was auf den ersten Blick sichtbar ist. Ich habe erlebt, wie Abrechnungen erstellt werden, wie rundherum um die Ferienspiele geplant, Aktionen für die Mitarbeiter gestaltet, Alternativprogramme für Jungscharen und die Kinderfreizeiten geplant und durchgeführt wurden, wie die verschiedenen Gremien einer Gemeinde und des Kreises tagen, wie der Mitarbeiterkurs stattfindet und vieles mehr. Corona nahm mir zwar die Chance, aktiv das Gemeindeleben zu erleben und viele von Ihnen kennenzulernen, aber es gab mir auch die Chance, die Jugendarbeit aus einem anderen Blickwinkel zu sehen. Über das Jahr hinweg habe ich viele neue Methoden, Ideen zur Gestaltung und wissenswerte Dinge zur Tätigkeit in der Jugendarbeit gelernt. Aus diesem Grund habe ich mich entschieden, in meinem Leben beruflich in das Feld der Jugendarbeit einzutreten, weshalb ich mich an der Evangelischen Hochschule in Bochum für den Bachelor-Studiengang „Gemeindepädagogik und Diakonie“ eingeschrieben habe. Neben dem Studium werde ich mich zur Diakonin beim Martineum in Witten ausbilden lassen. Da das Studium bereits im September beginnt, mein freiwilliges soziales Jahr aber erst Ende September beendet wäre, werde ich dieses also bereits zum 01.07.2021 beenden.

Ich möchte mich bei allen Mitarbeitern und Gemeindegliedern, die ich kennenlernen durfte, für die Unterstützung und Akzeptanz bedanken. Genauso, wie bei HW Krämer für seine Geduld, alles was er mir beigebracht hat und die vielen tollen Erinnerungen, die er mir ermöglicht hat. Ihnen als Gemeinde wünsche ich, dass sie bald wieder das Gemeindeleben richtig aufnehmen können und sie auch weiterhin einen guten Zusammenhalt sowie tolle Momente miteinander erleben dürfen. Ich habe meine Zeit in ihrer Gemeinde sehr genossen und werde sie in Erinnerung behalten.

Isabel Gläsker

 

  

Kirchentagsaktion 2021

Vom 12. – 16. Mai 2021 wären ohne Corona viele von uns auf dem Kirchentag in Frankfurt gewesen. Leider wurde nichts daraus. Um den Kirchentag nicht gänzlich zu vergessen, haben wir uns überlegt, ihn in die Gemeinden zu holen. Ab dem 12. Mai haben wir in allen Gemeinden Infozettel und kleine Präsente aufgehängt – passend zum Thema des Kirchentages: „schaut hin“.   Die Resonanz war überwältigend. In jeder Gemeinde hatten wir ca. 60 unterschiedliche Präsente aufgehängt, die fast alle am ersten Tage schon „vergriffen“ waren. Das ermutigt uns, solche Aktionen zukünftig auch öfter einmal durchzuführen.

Hans-Wilhelm Krämer