Jugendarbeit

Aktuelles aus der Jugendarbeit

Ferienspiele 2020

Kein lautes Knallen der Kistenkletteranlage und nur wenig Kinder draußen zu sehen. Die Ferienspiele dieses Jahr waren etwas anders als sonst, aber deswegen nicht weniger spaßig, spannend oder abenteuerreich. Aus einer großen Gruppe wurden zwei kleinere Gruppen. Es wurde viel gebastelt, diverse Spielplätze erkundet, regionale Ausflüge unternommen und natürlich das heiß begehrte Spielmobil bespielt. Durch die fehlende „freie Spielzeit“ und die dadurch neu gewonnene gemeinsame Zeit, wurden größere Projekte gebastelt als sonst. Mit glitzernden Aquarien, selbstgebauten Tischkickern, beklebten Windlichtern oder auch leuchtend bunten Fensterbildern ging es nach Hause. Am Dienstagnachmittag fand unsere erste kleine Exkursion zum lokalen Biohof Meyer-Arend statt. Bei der Hofführung konnten Eier gesammelt, die Hühner, Schweine und Bullen bestaunt und allerlei Fragen gestellt werden. Nach einer abenteuerreichen Fotorallye durch Herringhausen, gab es zwei spannende Brennballspiele mit vollem Einsatz. Der Tagesausflug am Donnerstag startete am Hotel Waldesrand, wo wir den Wanderweg Richtung Tierpark angetreten haben. Nach einem entdeckungsreichen Spaziergang haben wir den Tierpark erkundet. Hier wurden die Kaninchen gestreichelt, die Ziegen gefüttert und weitere Tiere bestaunt. Ein Highlight des Tages waren die gefundenen Stacheln der Stachelschweine. Zur Abkühlung gab es für alle ein leckeres Eis, bevor der Spielplatz ausgiebig genutzt wurde. Am Freitagnachmittag kam es bei den heißen Temperaturen, zu einer abkühlenden Wasserschlacht, wo auch wir Betreuer nicht trocken blieben. Trotz der ungewohnten Situation, waren es auch dieses Jahr gelungene Ferienspiele mit neuen Erfahrungen und einem wundervollen Team.

Laura Bredemeier

Neue Mitarbeiterin (FSJ)

In unserer Region Herford Land (Zusammenschluss der Jugendarbeit von Laar, Elverdissen und Herringhausen) haben wir seit dem 1. Oktober 2020 eine FSJlerin (also eine Frau, die bei uns für ein Jahr ihr freiwilliges soziales Jahr ableistet) und einerseits unseren Jugendreferenten  Hans-Wilhelm Krämer bei seiner Arbeit unterstützt, andererseits auch das Berufsfeld kennen lernen möchte, um evt. später selbst einmal Jugendreferentin zu werden.

 Hier stellt sie sich selbst einmal vor:    

Hallo, ich bin Isabel Gläsker, 18 Jahre alt und komme aus Hiddenhausen. Ich mache seit dem 01.10.2020 mein Freiwilliges-Soziales-Jahr bei euch in der Region Herford Land, nachdem ich im Sommer mein Abitur am Friedrichs-Gymnasium-Herford abgeschlossen habe. Um nun Gewissheit zu erlangen welches Studium sich für meinen weiteren Lebensweg mehr eignet, ob Grundschullehramt oder Jugendreferentin, mache ich dieses FSJ.

Seit meiner Konfirmation bin ich in der Evangelischen Jugend Hiddenhausen tätig. Durch das FSJ bei euch möchte ich mir ermöglichen auch in einer anderen Region die Jugendarbeit kennen zu lernen. Bei der EJ Hiddenhausen habe ich bereits an einigen Jungscharen, Ferienspielen, Kinderfreizeiten und anderen Aktionen als Mitarbeiter teilgenommen. Auf Jugendfreizeiten bin ich bisher nur als Teilnehmer mitgefahren.  In diesem Jahr ist meine Aufgabe mit euch gemeinsam Projekte, Jungscharen, Freizeiten und was noch so alles dazugehört zu planen, sowie durchzuführen. Ich freue mich darauf, bei euch viele neue Gesichter kennenzulernen, interessante Gespräche zu führen und neue Erfahrungen zu sammeln. Ich freue mich auf die gemeinsame Zeit! 

Eure Isabel Gläsker

 

  

Mitarbeiterfreizeit in den Herbstferien

Mit 23 Mitarbeitenden haben wir in den Herbstferien eine Mitarbeiterfreizeit in der Berghütte in Rödinghausen (natürlich unter Einhaltung aller Corona Bedingungen) veranstaltet. Hier der Bericht einer Teilnehmerin:

Vom 16.10 - 18.10.2020 fand unser Mitarbeiterwochenende in der Berghütte Rödinghausen statt. Am Freitagnachmittag war ab 15 Uhr die Anreise möglich. Zur Begrüßung gab es Kuchen und Kaffee im Speisesaal. Nachdem die Zimmer bezogen waren, wurde draußen auf dem Basketballplatz das neu erworbene Sportspiel Spike Ball ausprobiert und eine Runde Frisbee-Golf angeboten.

Nach Beendigung des Sportprogramms gab es zum Abendessen Pizza. Der gemeinsame Abend bestand aus einem Quizprogramm, bei dem sich 4 Teams jeweils 15 mal, mit Hilfe von Bildern, die Frage stellten: „Wer ist das?“ oder „Was ist das?“.

Beim Abendausklang wurde allen Anwesenden ins Gedächtnis gerufen wie bedeutend es ist auch mal bewusst DANKE zu sagen. Für das restliche Wochenende gab es deshalb die Möglichkeit auf einem Zettel zu notieren wofür man an diesem Wochenende dankbar war. Diese wurden an einer Wand gesammelt so dass sich jeder die Zettel durchlesen und sich so vielleicht das ein oder andere Lächeln ermöglichen konnte.

Am Samstagmorgen ging es nach dem Frühstück weiter mit einem RegioMAK bei diesem wurden noch anstehenden Termine für dieses Jahr besprochen, außerdem wurde der Jahresplan 2021 durchgegangen. Darauffolgend wurden Ideen gesammelt bezüglich Aktionen für Mitarbeiter im nächsten Jahr.

Nach dem Mittagessen gab es eine spannende Schnitzeljagd, bei dieser ging es darum den Schlüssel für den Mitarbeiterraum, welcher mysteriöserweise verschlossen war, wieder zu finden. Viele unterschiedliche Rätsel führten auf den Weg zum Nonnenstein und wieder zurück.

Als das Rätsel um den Schlüssel erfolgreich abgeschlossen und der Mitarbeiterraum wieder geöffnet war wurde ein weiteres Rätsel gefunden, welches in den Speisesaal führte. Dort war ein herbstlich geschmückter Tisch, frische Waffeln und warme Getränke aufzufinden. Nach der darauffolgenden Freien Zeit gab es beim gemeinsamen Abendessen Kartoffelgratin mit Gyros und Ofengemüse.

Die später folgende gemeinsame Zeit am Abend wurde dafür genutzt neue Spiele auszuprobieren. Zu späterer Stunde ging es in den Wald für ein Geländespiel bei dem es darum ging auf seine Sinne zu vertrauen und sich im Dunkeln zurecht zu finden.  Hierbei waren keine Hilfsmittel bis auf die eigenen Sinne und die der Team Mitglieder erlaubt. Die Aufgabe für die verschiedenen Teams bestand darin 4 im Wald versteckte Mitarbeiter zu finden. Diese gaben den Teams Knicklichter als Zeichen, dass sie von diesen Gefunden worden waren. Nachdem jede Gruppe 4 Knicklichter besaß trafen sich alle im Wald. Hier bei spendeten die Knicklichter und ein paar hinzugekommene Kerzen Licht. In der gemütlichen Atmosphäre wurde dann eine Andacht gehalten. Diese befasste sich mit dem zuvor benötigten VERTRAUEN zu sich selber und zu anderen. Nach der Andacht ging es zurück in die Berghütte wo langsam die Nachtruhe einkehrte.

Am Sonntag wurde sich noch einmal viel Zeit genommen für ein gemeinsames Brunchen und einen darauffolgenden Gottesdienst. In diesem wurde das Thema GLÜCK thematisiert indem Denkimpulse gegeben wurden sowie verschiedene Stationen abgelaufen werden konnten. Die Stationen gaben die Möglichkeit z.B. über die Frage nach zu denken „Was ist für mich eigentlich Glück?“, einen Stein zum Thema zu bemalen, einen Spruch über das Glück selbst zu gestalten, Bücher über das Glück zu durchstöbern und noch mehr.

Am Nachmittag spielten alle gemeinsam das Geländespiel „Jugger“ und entschieden zusammen dieses Nachzubauen. Hierfür wird noch ein Projekttag angesetzt werden. Gegen 16 Uhr endete das Wochenende in der Berghütte.